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Kräuter & Pilze

"Die Natur gibt reichlich, doch nimm nur, was du kennst, und ehre sie, indem du nur das Notwendige nimmst.“

Willkommen in der wilden Alpenküche
Kräuter & Pilze entdecken

Zwischen felsigen Gipfeln, sonnigen Almwiesen und geheimnisvollen Wäldern verbirgt sich ein Schatz, der nicht in Gold aufgewogen werden kann: Die alpine Pflanzenwelt. In diesem Blog nehmen wir Sie mit auf Streifzüge durch die Alpen, zeigen Ihnen, welche Kräuter und Pilze zu entdecken sind und worauf beim Sammeln zu achten ist.

Kleiner Leitfaden für Sammler und Sammlerinnen

Um unsere wunderschöne Naturlandschaft zu erhalten, müssen wir ihr mit Respekt begegnen.

  • Sammeln Sie nur, was Sie sicher kennen.
    Viele Kräuter und Pilze sehen einander sehr ähnlich, manche sind giftig und können ernsthaft schaden.
    Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie die Pflanze oder den Pilz stehen.
  • Nemen Sie nur so viel, wie Sie wirklich brauchen.
    Die Freude am Finden ist oft größer als der Nutzen beim Mitnehmen. Sie müssen nicht alles pflücken, denn oft reicht es, eine Pflanze zu betrachten, zu riechen oder ein Foto zu machen. Die Natur soll auch für andere noch ein Schatz bleiben.
  • Besonders wichtig: Lassen Sie geschützte oder seltene Pflanzen unbedingt stehen.
    Sie sind Teil eines empfindlichen Ökosystems, nur noch sehr selten zu sehen und dürfen nicht gesammelt werden.
  • Gehen Sie achtsam mit der Natur um.
    Bitte hinterlassen Sie keinen Müll, tramplen Sie keine Wiesen nieder und gehen Sie mit gutem Beispiel voran.
    Wer achtsam sammelt, wird zum Freund der Natur und nicht zu ihrem Gegner.


Alpenkräuter

Pilze

AlpenKräuter
zum genießen & heilen

Die  St. Antoner Bergwelt ist nicht nur atemberaubend schön, sondern auch reich an Alpenkräutern. Auf sonnigen Wiesen, an Waldrändern und entlang der Wanderwege wachsen Pflanzen, die seit Jahrhunderten geschätzt werden. Manche als würzige Zutat in der Küche, andere als natürliche Helfer in der Hausapotheke.

Sie finden hier eine Fülle an Kräutern, die Sie mit allen Sinnen entdecken können: würziger Quendel (wilder Thymian), aromatischer Thymian, der fein duftende Gundermann oder der zitronige Alpenampfer. Die Blätter der Brennnessel eignen sich hervorragend für eine frische Suppe oder einen Kräutertee, während der Giersch mit seinem milden Aroma in Salaten oder als Wildgemüse überzeugt. Auch die Schafgarbe mit ihren filigranen Blüten und der Frauenmantel, der oft auf feuchten Wiesen wächst, gelten als wertvolle Heilpflanzen.

Doch nicht alles, was in den Bergen wächst, ist harmlos. Manche Kräuter, wie Enzian oder Meisterwurz, stehen unter Naturschutz. Andere, wie der Beinwell oder das Johanniskraut, sollten nur mit Fachwissen verwendet werden. Und einige Pflanzen haben giftige Doppelgänger. Deshalb gilt beim Sammeln stets: Sammeln Sie nur, was Sie sicher erkennen und nur so viel, wie Sie tatsächlich brauchen.

Alpenkräuter im Gletscherblick

Unser Küchenchef Paul verfeinert viele Gerichte mit frisch marinierten Alpenkräutern und bringt so den Geschmack der Region direkt auf den Teller. 

Als kleines Mitbringsel haben wir hausgemachtes Bergkräutersalz. Eine aromatische Mischung aus Kräutern aus den Bergen und unserem Garten. Ein Stück Urlaub zum Mitnehmen und ein Hauch Alpen in Ihrer Küche.

Kräuterführungen

Inmitten von St. Anton warten 15 Themengärten bei der Sennhütte darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Die Märchenwiese, der Hexengarten, der Bauerngarten und viele weitere, bieten Platz für rund 1000 Pflanzen, die rund um die Sennhütte am Alpenblumen- und Kräuterweg wachsen. 

Hüttenwirtin und Kräuterpädagogin Tanja Senn führt jeden Donnerstag ab 11 Uhr durch ihre Alpenblumen- und Kräuterbeete und gibt Tipps zur Kräuterverarbeitung, Verwendung in der Küche und zum Sammeln der Schätze. 

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Die Pilzvielfalt
der Alpen

Die Wälder rund um St. Anton sind ein Paradies für Pilzsammler. Wenn die Feuchtigkeit hoch und die Temperaturen mild sind, sprießen verschiedene Pilzarten aus dem Boden. Von Speisepilzen wie dem Pfifferling und dem Steinpilz bis hin zu weniger bekannten Sorten wie dem Reizker, die Vielfalt ist beeindruckend.

Ein Hochgenuss
in der Küche

Wussten Sie, dass die Pilze die wir im Gletscherblick verarbeiten, direkt aus der Region kommen?

Unser Küchenchef Paul ist nicht nur ein ausgezeichneter Koch, sondern auch begeisterter Pilzesammler! Sobald der erste Pilz in der Region wächst, ist er auf der Suche und am Sammeln. Die gefundenen Pilze bringen unser Abendmenü zum Glänzen.

Eifrige Sammler

Das Sammeln von Pilzen ist ein Erlebnis in der Natur. Naturliebhaber und Wanderer können auf der Suche nach den Besten Sammelplätzen die Region entdecken. 

Doch das Finden der Pilze ist oft nicht so einfach wie erwartet. Sie verstecken sich oft geschickt unter Geäst oder zwischen Laub und Moos. Ihre Tarnung macht es nicht immer einfach, sie zu finden. Während manche Pilze an feuchten, schattigen Stellen unter Bäumen gedeihen, findet man andere an sonnigen Waldrändern oder in der Nähe von Bächen. Die besten Plätze zum Pilze sammeln sind oft Gebirgshänge, die nicht zu stark begangen werden, oder dichte Mischwälder, in denen die Pilze ungestört wachsen können. Wer die Kunst des Pilzesammelns meistern möchte, braucht Geduld, ein gutes Auge und viel Erfahrung. Ein erfahrener Führer kann dabei helfen, die besten Sammelstellen zu finden und sicherzustellen, dass man nur essbare Exemplare in den Korb legt.

Echte Pilzsammler hüten ihre Sammelplätze wie einen Schatz! 

Achtung! Giftige Doppelgänger

Die wichtigste Regel beim Pilzesammeln lautet, nur die Pilze zu nehmen, bei denen man sich zu 100% sicher ist. Denn nicht alle Pilze sind so harmlos, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Gerade giftige Doppelgänger stellen eine ernsthafte Gefahr dar. Ein klassisches Beispiel ist der "Wasserfaltenröhrling", der dem beliebten Steinpilz sehr ähnelt, aber in rohem Zustand giftig ist. Ebenso kann der Grüne Knollenblätterpilz, der oft mit ungefährlichen Pilzen verwechselt wird, zu schweren Vergiftungen führen.

Mittlerweile gibt es hilfreiche Pflanzen-Apps, die bei der Pilzbestimmung unterstützen. Apps wie "PlantNet" ermöglichen es, Pilze anhand von Fotos und charakteristischen Merkmalen zu identifizieren. Diese Tools bieten eine schnelle erste Einschätzung und können besonders Anfängern helfen, ihre Funde zu überprüfen. Doch Vorsicht: Keine App kann einen Pilz so sicher bestimmen wie ein erfahrener Sammler! Daher gilt bei Zweifeln, den Pilz nicht mitzunehmen sondenr im Wald zu lassen.